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Der Bayerische Landtag vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart

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Bayerische Landstände und der Aufbau des frühmodernen Staates im 16. Jahrhundert

von Maximilian Lanzinner
"Defensio ist den vnderthanen von nattur zugelassen, vnnd mögen sich dagegen sezen. So ain klain würmlein von ainem gwaltigen Thier gedruckht wirdet, so khrymbt es sich von nattur, das ist dem menschen auch zugelassen. Die Fürsten mögen in Iren Fürstenthumben handlen so vngebürlichen, sy verlieren Ire fürstliche gerechtigkhait, sind nur Administratores oder Verweser, als sich der Bapst schreibt ainen Knecht aller Knecht."1 Diese gern zitierten Sätze stammen vom Landtag von 1514, formuliert hat sie Dietrich von Plieningen, Syndikus der Landstände und Gelehrter von Rang. Die Landtage von 1514 bis 1516 gelten als Höhepunkt der landständischen Macht in Bayern. So urteilten Riezler2, Bosl3, und im Handbuch für bayerische Geschichte ist zu lesen: "Zu einem wirklichen Dualismus der Staatsgewalt, einer tatsächlichen Teilung der Regierungsbefugnisse"4 sei es nur in diesen Jahren gekommen. Schon ab 1520 jedoch habe der Niedergang ständischer Macht begonnen.
Über dieses Bild des Verfalls5 sind sich die Historiker einig. Quantitativ scheint sich das in der Zahl der Landtage niederzuschlagen. Bis 1550 versammelten sich die Stände alle zwei Jahre, bis 1580 alle drei,
1 Landtag 1514, 473.
2 Riezler, Geschichte Bd. 6, 24.
3 Bosl, Geschichte, 70.
4 Spindler/Kraus, Handbuch Bd. 2, 647.
5 Dazu heranzuziehen die anregenden neueren Studien von Ay (Ay, Mitsprache), der in eher konventioneller Sicht die Landstände von der Repräsentation des ganzen Landes "zur autonomen Landesbehörde" (ebda., 487) herabsinken sieht, ferner von Rankl (Rankl, "Privatnutz"), der die Beharrungskraft und Macht der Stände im 18. Jahrhundert verdeutlicht, auch wenn sie um des "Eigennutzes" willen zur "Obstruktion" geriet (ebda., 502).
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bis 1612 nur alle vier Jahre. Danach kam noch der Vollandtag 16696. Qualitativ bezog sich das Urteil auf das Steuerbewilligungsrecht. Solange die Stände jede einzelne Steuer bewilligten, konnten sie Regierung und Politik des Fürsten umfassend beeinflussen. Seit den Landtagen 1588 und 1593/94 allerdings gewährten sie Steuern jeweils auf sechs bzw. zwölf Jahre im voraus7. Diesem Beispiel folgten die Landtage 1605 und 1612. Offenbar setzte damit der Fürst, Maximilian I., eine regelmäßige Steuer durch. Nur noch de jure blieb das ständische Bewilligungsrecht erhalten. Soweit die gängige Vorstellung. Meines Erachtens ist sie etwas irreführend. Das läßt sich zeigen, wenn man das Wirken der Landstände in Bezug setzt zur Entstehung des frühmodernen Staats. Die Forschungsdiskussion zum Begriff "frühmoderner Staat" steht hier nicht zur Debatte; ich greife nur wesentliche Aspekte des Begriffs auf und versuche, von hier aus Perspektiven für das Thema Landstände zu gewinnen. Diese Perspektiven benennen die offenen Fragen. Sie können indessen das Machbare, das begrenzt Mögliche, weil eben die überlieferten Quellen nicht hinreichen, kaum abschätzen. Welche Erkenntnisse die Überlieferung des 16. Jahrhunderts jeweils zuläßt, ist nur durch eindringende, auf bestimmte Vorhaben bezogene Recherchen herauszufinden.

Die Monopolisierung der Staatsgewalt

Frühmoderne Staatlichkeit im 16. Jahrhundert prägte sich aus in der Monopolisierung legitimer Gewaltsamkeit. In Bayern wie in anderen Territorien bedeutete dies, daß die Gesetzgebungstätigkeit enorm anstieg. Für Bayern kann man aufzählen: 1508 die Landesfreiheitserklärung mit den Ständeprivilegien8, 1516 die Landesordnung mit dem Polizeirecht im frühneuzeitlichen Sinn9, 1518 die Reform des Land-
6 Wohl der am besten bekannte Einzellandtag; vgl. Landtag 1669; Buchner, Landtag; Schlögl, Landtag (mit weiterer Literatur). Üblicherweise tagten die Stände jeweils ein bis drei Monate. Schattenhofer, Landtage.
7 Seyfried, Geschichte, 372-379.
8 Gedruckt in Lerchenfeld, Freibriefe, in der Fassung von 1553, jedoch unter Einarbeitung der Vorstufen von 1508, 1514 und 1516; "Erclärung der Landsfreyhait in Obern und Nidern Bairn, widerumb verneut im fünfftzehenhundert drei und fünfftzigistem Jar" (S. 205).
9 "Puech der gemeinen Landpot, Satzung und Gepreüch des Fürstenthumbs Obern vnd Nidern Bairn".
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rechts10, welche die Rechte Kaiser Ludwigs von 1346 ablöste, 1520 die Gerichtsordnung11. In den Jahrzehnten danach kamen verschiedene Neuredaktionen heraus. Diese geradezu plötzlich einsetzende Kodifizierung von Recht war das eine. Zum anderen nahm die Zahl der Prozesse im 16. Jahrhundert sprunghaft zu, wie wir den ständigen Klagen entnehmen können. Die Untertanen nutzten ganz offensichtlich die neuen Möglichkeiten der Konfliktregelung12.
Was hat das mit den Landständen zu tun? Wir wissen, daß bei allen genannten Rechtskodifikationen die Landstände entscheidend mitwirkten. Sie initiierten die Kodifikationen, ihre Beauftragten berieten mit den fürstlichen Räten über die Inhalte, und sie formulierten die einzelnen Paragraphen. Man kennt zwar in Umrissen die Mitwirkung der Landstände beim Codex Maximilianeus 161613 ; von der Gesetzgebung des 16. Jahrhunderts aber, auf welcher der Codex fußt, gibt es nur die Texte. Das Thema Landstände und Landesrecht im 16. Jahrhundert ist mithin nicht bearbeitet14, weder im Hinblick auf die Kodifikationen noch auf die Rechtswirklichkeit15.

Der "Finanzstaat"

Gerhard Oestreich hat den frühmodernen Staat als Finanzstaat definiert. Tatsächlich waren es die Finanzen, die den Ausbau der fürstlichen Verwaltung und damit jede Intensivierung von Herrschaft ermöglichten. Um das Finanzvolumen auszuweiten, gab es im Prinzip zwei Wege. Zum einen konnten die Fürsten die vorhandenen Geldquellen effizienter nutzen, die Einkünfte aus der Grundherrschaft,
10 "Reformacion des Bairischen Lanndrecht [...] im 1518. Jar aufgericht"; in der Neufassung von 1553 ("Lanndts Ordnung 1553") gedruckt und mit Kommentaren versehen bei Schmelzeisen, Landesordnungen, 161-324.
11 "Gerichtzordnung Im fürstenthumb Ober vnd Nidern Bayrn, Anno 1520 auffgericht".
12 1522 erschien "Ain Laiische Anzaigung/so allen Lanndtsessen/vnd denen/die ordennlich/oder beuolchen oberkait haben [...] in druckh geben worden", die Hinweise zur praktischen Umsetzung des neuen Rechts gab, um die wachsende Prozeßflut zu kanalisieren. Zum Ganzen vgl. Lieberich, Anfänge.
13 Günter, Landrecht.
14 Ansätze bei Greindl, Untersuchungen, 63-98.
15 Für die Zeit Maximilians I. wertvoll: Heydenreuter, Hofrat. Heydenreuter konnte im wesentlichen die Protokolle des Hofrats zugrundelegen, die allerdings für das 16. Jahrhundert noch wenig ergeben.
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aus der Gerichts- und Lehenshoheit, aus Stadtsteuern, Zöllen, indirekten Steuern. Dem allerdings waren Grenzen gesetzt, jedenfalls mehr als dem zweiten prinzipiellen Weg, der Erhöhung alter und der Einführung neuer Steuern.
Dieser Weg wurde in Bayern mit Erfolg eingeschlagen, aber nur aufgrund der Zustimmung der Landstände und obwohl diese Zustimmung oft mühsam genug abgerungen war. Mit Hilfe der Literatur läßt sich die Tatsache der meisten Steuerbewilligungen rekonstruieren16, die Höhe der Steuererträge kennen wir jedoch nur in Ausnahmefällen. Man weiß ebenso nicht, wie die Steuer bei den Untertanen festgelegt und erhoben wurde und wie die Untertanen auf die Vervielfachung der Steuer reagierten. Dazu einige Größenordnungen: Im Jahr 1514 berechneten bayerische Landschaftsverordnete eine "jährliche Hauptsumme des Einkommens" der Herzöge von rund 100.000 Gulden17. Am Ende des Jahrhunderts lagen die Einnahmen des Fürsten aus Amtsgefällen und Getreideverkauf bei 190.000 Gulden18. Das ist angesichts der Geldentwertung des 16. Jahrhunderts keine nennenswerte Steigerung. Bei den Steuern kennen wir den Ertrag der ersten großen Landsteuer des vereinigten Herzogtums Bayern im Jahr 150719. Danach dürften im Durchschnitt Landsteuern von jährlich etwa 50.000 Gulden angefallen sein20. Um 1600 erhoben die Steuerkommissare im jährlichen Schnitt etwa 200.000 Gulden21. Hinzu kamen um 1600 neuartige Steuern, in welche die Stände ab 1526 nach und nach eingewilligt hatten: eine am Ende alle drei Jahre gewährte Standsteuer zu 100.000 Gulden22, ferner der Aufschlag auf Bier, Wein, Branntwein und Met von jährlich rund 200.000 Gulden23.
16 Für eine Bestandsaufnahme nützlich die älteren Werke von Freyberg, Geschichte; Freyberg, Pragmatische Geschichte Bd. 1; Rudhart, Geschichte; Carsten, Princes.
17 Rankl, Staatshaushalt, 26 f.
18 Lanzinner, Fürst, 42.
19 Krenner, Landtags-Handlungen Bd. 16, 307-323.
20 Unsicherheit besteht insofern, als keine Forschungen vorliegen, die über die Quellenpublikationen Krenners hinausgehen.
21 Dollinger, Studien, 194, 483 f.
22 Bosl, Geschichte, 110-112.
23 Der Aufschlag ergab seit 1543 zunächst jährlich 40.000 fl. (Landtag 1557, 56), unmittelbar nach der Duplierung 1565 70.000 fl. (Freyberg, Geschichte Bd. 2, 387). Nach der Quadruplierung 1572 stieg er bis zum Ende des Jahrhunderts auf ca. 200.000 fl. (Dollinger, Studien, 194, 203, 210).
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Die Größenordnungen lassen erkennen, daß sich das Steuervolumen zwischen 1500 und 1600 nominal in etwa verzehnfacht hat. Dieser Vorgang ist bisher nicht einmal quantitativ bekannt, obwohl gerade zur Steuerentwicklung verhältnismäßig viel geschrieben wurde, aber fast immer nur aus rechtshistorischer Perspektive24. Die exakte Untersuchung der Steuern und der Besteuerung öffnet im ganzen ein breites Forschungsfeld, über die Finanzen hinaus in die Herrschafts-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte hinein. Die Plattform für solche Untersuchungen sind natürlich die Akten der Landtage und der ständischen Verwaltung25.

Der bürokratische Staat

Der frühmoderne Staat ist gekennzeichnet durch den Aufbau einer bürokratischen Organisation. Die Landstände nahmen daran Anteil. Sie verhandelten auf Landtagen über die fürstliche Verwaltung. Etwa ein Drittel der Räte in den Zentralbehörden und etwa zwei Drittel aller Pfleger in den Landgerichten waren bayerische Adelige. Schließlich bauten die Landstände zwischen 1520 und 1550 eine eigene, leistungsfähige Steuerverwaltung auf26, und zwar, was meist nicht gesehen wird, gegen den erbitterten Widerstand Wilhelms IV. und Leonhards von Eck27. Darüber wissen wir schon relativ viel, ausgeschöpft allerdings sind die Quellen keineswegs. Keine der bisherigen Arbeiten hat systematisch sämtliche Landtagsakten auch nur der 17 Landtage zwischen 1519 und 1550 auswerten können, um das Beziehungsfeld Landstände, ständische und fürstliche Verwaltung genauer zu analysieren. Soweit man das bisher sehen kann, vollzog sich in diesen Jahrzehnten eine Funktionsdifferenzierung, eine Teilung von Aufgaben und Herrschaft zwischen Fürst und Landständen.
24 Fried, Geschichte; Gerbl, Kontrolle (disparate Sammlung von Einzelinformationen); Kühn, Entstehung (Spätmittelalter); W. Hitzlberger, Steuerbewilligungsrecht; H. Hitzlberger, Steuerbewilligungsrecht (17. Jahrhundert bis 1818); Hoffmann, Geschichte (noch am ehesten mit Zahlen arbeitend). Unbrauchbar ist die Arbeit von Engelhardt, Landstände.
25 Die Akten der ständischen Verwaltung sind als geschlossener Bestand für das 16. Jahrhundert offenbar nicht erhalten. Möglicherweise finden sich tatsächlich nur noch Bruchstücke.
26 Lanzinner, Fürst, 250-264; Greindl, Untersuchungen, 43-49, 103-112.
27 Metzger, Leonhard von Eck, 137-153.
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Aus diesen Jahrzehnten gingen die Landstände gestärkt und nicht geschwächt hervor. Sie behaupteten ungeschmälert ihr Steuerbewilligungs- und -einzugsrecht, und sie bildeten eine eigene Bürokratie aus. Diese löste die alte Gelegenheitsverwaltung der Steuern ab. Was noch wichtiger war: Die bürokratische Verfestigung verankerte die Landstände als Herrschaftspol des Territorialstaats bis zum Ende des Alten Reichs. Zur Entstehung und Arbeit der Ständeverwaltung würde man sich eine zusammenfassende Beschreibung und Analyse wünschen, welche die bisherigen Ansätze weiterführt.

Fürst und Adel

Eine gleichsam territoriale Abgrenzung des Herrschaftsbereichs von Fürst und Adel legte die sogenannte Edelmannsfreiheit von 1557 fest28. Sie läßt sich als fundamentaler Interessensausgleich zwischen Fürst und Ständen verstehen. Die Edelmannsfreiheit sprach dem besitzenden Adel die Hofmarksgerechtigkeit nun auch auf den einschichtigen Gütern, d.h. auf den Gütern außerhalb der Hofmarken zu. Der Adel hatte damit in den geschlossenen Hofmarken und den einschichtigen Gütern die Niedergerichtsbarkeit, das Musterungsrecht für die Landwehr, Steuer, Rais und Scharwerk. Mit der Edelmannsfreiheit war nicht nur der Herrschaftsbereich des Landesherrn und des Adels definitiv abgegrenzt, mit ihr hatte der Adel wirtschaftlich und rechtlich hinzugewonnen. Außerdem war durch das Privileg von 1557 die Zugehörigkeit zur adligen Elite rechtlich normiert29. Als Gegenleistung boten die Landstände eine Schuldentilgung von 812.000 Gulden, so viel wie nie zuvor. Offenbar akzeptierten es die Stände mit der Übereinkunft von 1557, das enorm wachsende Volumen des fürstlichen Haushalts über Steuern zu finanzieren. Dies wird auf späteren Landtagen deutlich, auf denen die Fürsten aus dem Privileg von 1557 geradezu eine Verpflichtung der Stände ableiteten, Steuern zu bewilligen30.
28 Druck des Privilegs in Lerchenfeld, Freibriefe, 157-163. Vgl. auch Landtag 1557; Kreittmayr, Grundriß, 440 f.; unzureichend die älteren Arbeiten von Huggenberger, Stellung, und Nibler, Edelmannsfreiheit.
29 Heydenreuter, Hofrat, 261 f.
30 Lanzinner, Fürst, 57 f.
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Natürlich läßt sich sagen, daß viele einzelne Landtage im 16. Jahrhundert eine eigene Untersuchung verdienten, etwa die Landtage 1514/16, 152631, 1542/43 bis hin zu den scharfen Auseinandersetzungen unter Wilhelm V. im Jahr 1593. Die wichtigsten Resultate würde ich mir aber doch von einer Untersuchung des Landtags von 1557 versprechen. Im einzelnen gehört dazu: Welchen materiellen Wert hatte die Edelmannsfreiheit, wieviele Adlige profitierten von ihr? In welcher Hinsicht fand 1557 eine Herrschaftsteilung statt? War das Ergebnis dies: hier der Fürst, dem die Landstände die Mittel zum Aufbau der Staatlichkeit, aber auch für fürstliche Repräsentation zur Verfügung stellen, dort der Adel, die Elite des Landes, dessen Herrschaftsbereich in den Hofmarken, dessen rechtliche und soziale Stellung 1557 auf lange Sicht begründet wurden?

Konfessionalisierung

Wesentlicher Bestandteil frühmoderner Staatsbildung ist die Konfessionalisierung, worunter die herrschaftliche Reglementierung der Religionsausübung in allen Lebensbereichen zu verstehen ist. Dies geschah in zwei Etappen. Zunächst stellten die Landesherren mit Zwangsmitteln die Glaubenseinheit her, durch Visitationen, Verweigerung von Rechten, schließlich Ausweisung. Dann reglementierten sie über die Klerusausbildung, über Kirchenordnungen und Mandate die Religionsausübung der Untertanen.
Die Landstände in Bayern hatten nur mit der ersten Etappe, der Herstellung der Glaubenseinheit, zu tun. Probleme traten auf wegen einer großen Gruppe Adliger, die zum protestantischen Glauben tendierten. Dies beschäftigte schon die Landtage der 50er Jahre, zum großen Zusammenstoß kam es 1564. Die Vorgänge von 1564 sind gut bekannt32. Weniger beachtet wurden die Landtage zuvor, besonders
31 1526 bedeutet einen Wendepunkt in der Steuergeschichte Bayerns. Das "Türkengeld", das der Ingolstädter Landtag 1526 beschloß, eröffnete quantitativ und qualitativ neue Dimensionen der Landsteuer. Vgl. zu den Beratungen Metzger, Leonhard von Eck, 133 f.; zur Steuer Lanzinner, Reichssteuern, 833-837, 840.
32 Ay, Landtag (mit der älteren Literatur zur sog. "Adelsverschwörung" und der einschlägigen Diskussion; für die ältere Literatur siehe vor allem Hartmann, Prozeß); die weit zurückreichenden Wurzeln des Konflikts von 1564 erschließt Weinfurter, Herzog.
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aber der Einfluß des Reichsverbands im ganzen, der es Albrecht V. offenbar ermöglichte, den Konflikt mit dem protestantischen Adel so mühelos in seinem Sinn zu lösen. Generell wirkten nach 1555 die Reichsorgane und ihre Beschlüsse stärker auf die Territorien ein, als man bislang annahm, im übrigen ganz besonders im Bereich der Steuern33.

Weitere Forschungsaufgaben

Bisher wurde so vorgegangen, daß Forschungsperspektiven nur im Beziehungsfeld Landstände/frühmoderner Staat aufgelistet wurden. Darüber hinaus sind natürlich noch weitere Wissenslücken zu registrieren. Ich nenne ganz unsystematisch einige Beispiele: 1. Ausgehend von Landtagen und Standsteuerlisten ließe sich die innere Differenzierung des Adels erschließen34, nach Funktionen in Landschaft und fürstlicher Verwaltung und insbesondere nach Vermögen. 2. Wir kennen die Entscheidungsprozesse innerhalb der Landschaft nicht, vor allem nicht die Rolle von Städten und Klöstern. Dominierte tatsächlich so ausschließlich der Adel, wie es auf den ersten Blick aussieht? 3. Noch wenig bekannt ist die Arbeit der Landschaftssteurer und der Landschaftskommissare35. 4. Die seit 1545 verstärkt vorgebrachten Gravamina bieten wertvolle Aufschlüsse zu Leben und Alltag städtischer und ländlicher Schichten. Dazu ist zwar 1970 eine Dissertation erschienen36, die aber aus heutiger Sicht unzureichend erscheint. Sie enthält keinerlei Quellennachweise, auch haben sich
33 Dies wird besonders sichtbar beim Ringen um die Perpetuierung und Erhöhung des Aufschlags zwischen 1565 und 1572. Zum Einfluß der Reichssteuerbeschlüsse auf die Territorialsteuern Bayerns vgl. Lanzinner, Reichssteuern; Lanzinner, Friedenssicherung, 496.
34 Begonnen in Greindl, Ämterverteilung (darin 111-196 eine Liste der ständischen "Ämterverteilung nach Verwaltung und Funktion"); Greindl, Steuerverwaltung (darin 703-729 abgedruckt die Auflistung von Adel, Besitz und Steuern anläßlich der Ritterschaftsanlage von 1597); Greindl, Adel. Eine grundlegende Zusammenstellung der bayerischen Adelsfamilien bietet Lieberich, Landstände; unverzichtbares prosopographisches Material ist zusammengestellt in Ferchl, Behörden, auch in Geiß, Reihenfolge. Quellenbasis jeder Sozialgeschichte des Adels sind die von Greindl benutzten Steuerlisten und die Landtafeln (dazu Volkert, Landtafeln; Buchner, Landtafel; Primbs, Beiträge; Primbs, Landschaft). Zum Adel im 15. Jahrhundert Lieberich, Landherren, im 17. Jahrhundert Ksoll, Verhältnisse; zum 16. Jahrhundert auch Kellner, Hofmarken.
35 Greindl, Steuerverwaltung.
36 Wittmütz, Gravamina.
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gerade zum Thema Lebensformen in den letzten 20 Jahren zahlreiche neue Fragestellungen ergeben. 5. Was mögliche Editionen37 betrifft, so läge es nahe, die Edition einzelner Landtage zu empfehlen, etwa die der zuvor als bedeutend aufgelisteten Landtage. Ein solches Unternehmen dürfte sich als schwieriger herausstellen als erwartet, für den Editor und den Benutzer. Es liegen zahlreiche Parallelüberlieferungen vor, die offiziellen Verhandlungsakten sind oft nichtssagend und langatmig. Es wäre gewiß ein Unternehmen nur auf lange Sicht. Für einen ersten Zugriff erschiene mir sinnvoller, zentrale Quellengruppen zu edieren, etwa Abschiede, Steuerinstruktionen, Instruktionen für Landschaftsämter, Steuerabrechnungen.

Zusammenfassung

Die Geschichte der Landstände im 16. Jahrhundert ist nicht so sehr zu begreifen als Niedergang ständischer Macht, vielmehr als Neuverteilung von Macht zwischen Fürst und Ständen. Der frühmoderne Staat intensivierte Herrschaft, und im Zug dieser Intensivierung teilten sich die Stände, insbesondere der Adel, die herrschaftlichen Aufgaben mit dem Fürsten. Die Phase der Differenzierung liegt zwischen etwa 1510 und 1565, und sie ist eine Phase der Konflikte. Danach folgte eine Phase der Stabilität. Konflikte ziehen Historiker an, nicht stabile politische Ordnungen. Daher wissen wir über das ausgehende 16. Jahrhundert und vor allem die Zeit Maximilians I. noch sehr wenig. Von der Chronologie her liegt hier, zwischen 1600 und 1650, ein entscheidendes Forschungsdefizit38. Zur Geschichte der Landstände im 16. Jahrhundert ist gewiß noch einiges Neue zu entdecken. Um den Zugang zu erleichtern, würde ich auch als Forschungshypothese empfehlen, von einer Herrschafts- und Funktionsdifferenzierung, nicht von einem Niedergang ständischer Macht auszugehen.
37 Textsammlungen sind am Beginn des 19. Jahrhunderts veröffentlicht worden zu den Landtagen 1514, 1515/16, 1542, 1543, 1557, 1568, 1605, 1612 und 1669.
38 Dies konstatiert nachdrücklich Dieter Albrecht in Spindler/Kraus, Handbuch Bd. 2, 650; die Wissenslücke zur Zeit Maximilians wird zuletzt wieder deutlich in der aufschlußreichen Untersuchung von Schlögl, Bauern.
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Literaturverzeichnis

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Seite 96

Überblick

Kapitel:

A. Der Alte Landtag bis 1806

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